Sitzmöbel in handwerklicher Einzelanfertigung

„Passend zum Wohnzimmerschrank“, „bequeme Sitzmöbel ohne Schnörkel“ und „ein höhenverstellbarer Couchtisch mit Glasplatte“ waren die Wünsche unserer Kunden an die neue Sitzgruppe für das Wohnzimmer. Nachdem wir wenige Jahre zuvor den Wohnzimmerschrank angefertigt hatten, sollte nun die Sitzgruppe erneuert werden. Zunächst erstellten wir Entwürfe für die Sitzmöbel, die sowohl gradlinig als auch ergonomisch gut geformt sind. Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass Sitzhöhe und Sitztiefe aufeinander abgestimmt sind.
In Zusammenarbeit mit der Firma Sudenn Holzbearbeitung – verantwortlich für die Sitzgestelle – und der Firma Hörnschemeyer Raumausstattung – verantwortlich für die Polsterarbeiten – entwickelten wir passgenaue Sitzmöbel für das Wohnzimmer incl. einem elektromotorisch verstellbaren Fernsehsessel. Die sichtbaren Holzbauteile aus Eiche passten wir farblich an die vorhandene Schrankwand an. Für die Auswahl des richtigen Bezugsmaterieals wurden wir kompetent von Herrn Hörnschemeyer unterstützt. Die Entscheidung viel dabei auf das helle Leder, welches gut mit der Eiche harmoniert. Dazu fertigten wir einen höhenverstellbaren Couchtisch, dessen speziell auf diese Konstruktion angefertigter Verstellmechanismus elektromotorisch betrieben wird. Zur Vervollständigung der Sitzgruppe entstand noch ein kleiner Beistelltisch mit Ablagemöglichkeiten für Bücher, Zeitschriften und diverse Kleinutensilien.

Ein Schmuckstück für den Wohnraum

Dieses Sideboard wurde aus edlem Rüster-Maserfurnier gefertigt, dessen Verarbeitung besondere handwerkliche Fähigkeiten und Erfahrungen erfordert. In der Kombination mit den hochglänzend lackierten und polierten Schubkastenblenden entstand ein außergewöhnliches Möbel als Raumteiler zwischen Essplatz und Wohnbereich. Die liebevoll ausgewählte Dekoration ergänzt sich wunderbar mit diesem handwerklichen „Meisterstück“.

Nico im Praktikum

Hallo, mein Name ist Nico. Ich bin 14 Jahre alt, besuche die 8. Realschulklasse an der Domschule in Osnabrück und habe mein Schulpraktikum in einer Tischlerei gemacht.
Ich habe meinem Vater zu Hause schon oft bei handwerklichen Arbeiten geholfen und wollte gerne wissen, wie es in einer richtigen Tischlerei aussieht und wie dort gearbeitet wird.
An den ersten Tagen habe ich leichte Aufgaben erhalten, die einfach zu erledigen waren, wie z.B. das Montieren von Beschlägen an vorgefertigten Möbelteilen. Dabei hat das Reinschießen von Holzdübeln besonders viel Spaß gemacht. Ich habe aber auch beim Ankleben von Umleimern geholfen, und zwar sowohl an der großen Kantenanleimmaschine als auch beim Ankleben von Hand.
In der zweiten Woche habe ich zusammen mit Katrin Tischplatten und Wandpaneele furniert. Sie hat mir ganz viel dazu erklärt und ich habe viel über den Werkstoff Holz und seine Bearbeitung erfahren. Mit Holger habe ich fertige Möbelteile für den Transport zum Kunden verpackt. Da mussten wir sehr genau aufpassen, dass die Teile gut geschützt und die Paletten ordentlich verzurrt werden, damit unterwegs nichts kaputt geht.
Zwischendurch habe ich mit dem Handhobel aus einem Vierkantstab einen konischen Rundstab gehobelt. So ein ganzer Tag an der Hobelbank war schon recht anstrengend.
Überhaupt bin ich jeden Tag zu Hause früh eingeschlafen und kann jetzt verstehen, warum meine Eltern nach der Arbeit manchmal müde und erschöpft sind. Aber früh aufstehen ist für mich kein Problem und ich bin immer pünktlich kurz vor 7 Uhr im Betrieb angekommen.
Eigentlich hat mir auch alles gut gefallen und die Kollegen waren alle nett zu mir. Sie haben meine Fragen immer gerne und ausführlich beantwortet. Und zwischendurch hatten wir auch Gelegenheit, uns über Hunde oder Fußball zu unterhalten. Was nicht so toll war, ist das Fegen. Aber das muss eben auch gemacht werden.
Das Praktikum in der Tischlerei hat mir gut gefallen. Tischler ist ein Beruf mit Zukunft und ich könnte mir vorstellen, ihn später zu erlernen.

 

Verabschiedung von Lothar Litfin

Nach fast 56 Jahren Betriebszugehörigkeit haben wir am 08. Januar 2015 Lothar Litfin in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Am 01. April 1959 hatte er bei meinem Großvater, Tischlermeister Franz Döring, im Alter von 14 Jahren seine Ausbildung begonnen und ist unserem Unternehmen über Generationen hinweg treu geblieben. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen für die Zukunft alles Gute!

Glückwunsch an Marie Groeger

Wir gratulieren unserer ehemaligen Auszubildenden Marie Groeger zum Kammersieg im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2014. Nach erfolgreich abgelegter Gesellenprüfung im Januar 2014 wurde Marie zunächst mit dem Innungssieg ausgezeichnet und erhielt für ihr Gesellenstück den zweiten Preis im Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form“. Im November folgte dann die Ehrung der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim im „Blue Note“ in Osnabrück.